Agile Coaching

Agile Coaching ist die Begleitung von Organisationen während der Implementierung von agilen Prozessen und Frameworks.

Der agile Coach ist der Begleiter, Ansprechpartner, Trainer und Mentor für Management, Führungskräfte, Mitarbeiter, Entwicklungsteams, Product Owner und Scrum Master in Unternehmen, die Agile Methoden einführen.

Jede Coaching Maßnahme ist so individuell wie die Organisation, mit der sie statt findet. Es gibt keinen Standard, nach dem man vorgehen kann. Die Offenheit und Flexibilität machen einen externen Coach für Organisationen sehr wertvoll. Denn er kann mit ungetrübtem Blick von außen auf die Prozesse und Kultur blicken und auf Basis der Analyse helfen Lösungen für die Herausforderungen zu erarbeiten.

Auf diesem Weg schlüpft der Coach üblicher Weise in unterschiedliche Rollen. Zum einen muss manchmal die Vermittlung von Methoden und Tools im Mittelpunkt stehen – der Coach ist dann ein Trainer.
Eine der wichtigsten Rollen ist aber die Coaching Rolle an sich. Der Spiegel zu sein und mit den Menschen in der Organisation an ihrer Lösung zu arbeiten. Denn „Patentrezepte“ von außen funktionieren in der Regel nicht.
Aber auch in der Ausbildung interner Mitarbeiter kann der Coach eine wichtige Rolle spielen und als Mentor Führungskräfte, Mitarbeiter und Menschen, die Rollen in den agilen Frameworks einnehmen, begleiten.
Und am Ende kann der Coach auch manchmal schlicht der Advisor sein, der aus seiner Erfahrung in verschiedenen Unternehmen Lösungsansätze präsentieren kann.


KanBan

„Kanban ist eine Methode der Produktionsprozesssteuerung. Das Vorgehen orientiert sich ausschließlich am tatsächlichen Verbrauch von Materialien am Bereitstell- und Verbrauchsort. Kanban ermöglicht eine Reduktion der lokalen Bestände von Vorprodukten in und nahe der Produktion, die dort in Produkten der nächsten Integrationsstufe verbaut werden.

Ziel der Kanban-Methode ist es, die Wertschöpfungskette auf jeder Fertigungs-/Produktionsstufe einer mehrstufigen Integrationskette kostenoptimal zu steuern. Dabei erfolgen die Entnahmen aus den jeweiligen Pufferlagern und das Nachliefern in dieselben Pufferlager asynchron. Durch das Verteilen der Pufferlager in der Produktion entlang der Integrationskette wird mit einfachen Mitteln der Information und mit kurzen Wegen des Transports eine einfache Lösung erreicht.

Kanban entstammt dem Japanischen. Dort heißt かんばん (看板) so viel wie „Karte“, „Tafel“ oder „Beleg“. Kanban ist eine Umsetzung des unter den Synonymen Hol-Zuruf-oder Pull-Prinzip bekannten Steuerungsverfahrens.“ (Wikipedia)

Scrum

„Scrum (aus englisch scrum für „[das] Gedränge“) ist ein Vorgehensmodell des Projekt- und Produktmanagements, insbesondere zur agilen Softwareentwicklung. Es wurde ursprünglich in der Softwaretechnikentwickelt, ist aber davon unabhängig. Scrum wird inzwischen in vielen anderen Bereichen eingesetzt.[1] Es ist eine Umsetzung von Lean Development für das Projektmanagement.[2][3]

Scrum besteht aus nur wenigen Regeln. Diese beschreiben vier Ereignisse, drei Artefakte und drei Rollen, die den Kern (oder englisch core) ausmachen. Die Regeln sind im Scrum Guide beschrieben, es gibt eine weitere Kurzdarstellung im Agile Atlas.[4][5]
Das Scrum-Framework muss durch Techniken für die Umsetzung der Ereignisse, Artefakte und Rollen konkretisiert werden, um Scrum tatsächlich umsetzen zu können. Der Kern von Scrum wurde von den Umsetzungstechniken getrennt, um einerseits die zentralen Elemente und Wirkungsmechanismen klar zu definieren, andererseits um große Freiheiten bei der individuellen Ausgestaltung zu lassen.

Der Ansatz von Scrum ist empirischinkrementell und iterativ. Er beruht auf der Erfahrung, dass viele Entwicklungsprojekte zu komplex sind, um in einen vollumfänglichen Plan gefasst werden zu können. Ein wesentlicher Teil der Anforderungen und der Lösungsansätze ist zu Beginn unklar. Diese Unklarheit lässt sich beseitigen, indem Zwischenergebnisse geschafft werden. Anhand dieser Zwischenergebnisse lassen sich die fehlenden Anforderungen und Lösungstechniken effizienter finden als durch eine abstrakte Klärungsphase. In Scrum wird neben dem Produkt auch die Planung iterativ und inkrementell entwickelt. Der langfristige Plan (das Product Backlog) wird kontinuierlich verfeinert und verbessert. Der Detailplan (das Sprint Backlog) wird nur für den jeweils nächsten Zyklus (den Sprint) erstellt. Damit wird die Projektplanung auf das Wesentliche fokussiert.“[6]“ (Wikipedia)

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